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Die 11 Prinzipien zur Sicherstellung einer einheitlich hohen beruflichen Weiter-/Ausbildungsqualität

Verbindlich für alle Mitgliedsakademien der Konferenz der Akademien für Kommunikation, Marketing, Medien e.V.

1. Praxis-Prinzip Leitung:   Der Akademieleiter bzw. Studienleiter ist ein Praktiker des Studienbereiches
2. Vernetzungs-Prinzip:   Die Praxis-Erfahrung des Akademieleiters bzw. des Studienleiters ist möglichst umfassend
3. Aktualitäts-Prinzip:   Der zeitliche Bezug zwischen Lehrtätigkeit und praktischer Erfahrung ist möglichst unmittelbar
4. Praxis-Prinzip Lehre:   Die Dozenten sind überwiegend Praktiker des jeweiligen Faches, das sie lehren
5. Vielfalts-Prinzip:   Die Dozentenzahl ist nach unten auf 25 begrenzt
6. Unabhängigkeits-Prinzip:   Die quantitative Lehrtäigkeit der einzelnen Dozenten, einschließlich des Akademie- oder Studienleiters, ist nach oben begrenzt
7. Inhalts-Prinzip Quantität:   Die Studieninhalte sind als Gesamtstundenzahl des Studiums nach unten auf 900 begrenzt
8. Inhalts-Prinzip Qualität:   Die inhaltliche Aufteilung der Fachbereiche und Fächer im Curriculum richtet sich nach dem vorgegebenen Rahmenstoffplan
9. Praxis-Prinzip Übung:   Die aktive Teilnahme an einer umfassenden Praxis-Aufgabe, z. B. einer "Modell-Agentur", ist Bestandteil des Studiums
10. Prädikats-Prinzip:   Die Prüfungen richten sich nach der vorgegebenen Rahmenprüfungsordnung
11. Didaktik-Prinzip:   Die Anzahl Studierender pro Lehrgang ist im Vergleich zu Hochschulen nach oben begrenzt

Das Programm wurde von der Konferenz am 07. Juni 1993 verabschiedet.
Gültig seit 01.07.1993 – nur umgestellt am 06.12.2007

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